Jetzt neu: ChatGPT Ads auch Österreich, Deutschland & der Schweiz

Mit ChatGPT entsteht für Unternehmen ein neuer digitaler Werbekanal. Während Google Ads seit vielen Jahren ein zentraler Bestandteil im Performance Marketing sind, eröffnet Werbung innerhalb von ChatGPT eine zusätzliche Möglichkeit: Unternehmen können potenzielle Kunden bereits während ihrer Recherche, Beratung und Entscheidungsfindung erreichen.

Seit 1. September 2026 beschäftigen wir uns bei OnlineRocker intensiv mit dem neuen ChatGPT Ads Manager und haben bereits eigene Kampagnen gestartet. Die ersten Erfahrungen sind vielversprechend. Gleichzeitig zeigt sich bereits: ChatGPT Ads funktionieren anders als klassische Suchmaschinenwerbung. Entscheidend ist vor allem, ChatGPT möglichst genau zu vermitteln, wann das eigene Angebot für einen Nutzer tatsächlich relevant ist. In diesem Beitrag zeigen wir, wie ChatGPT Ads funktionieren, welche Möglichkeiten Unternehmen aktuell haben und worauf bei der Einrichtung einer Kampagne besonders geachtet werden sollte.

Was sind ChatGPT Ads?

ChatGPT Ads sind bezahlte Werbeanzeigen, die innerhalb von ChatGPT ausgespielt werden können. Die Anzeigen werden klar als Werbung gekennzeichnet und getrennt von der eigentlichen Antwort dargestellt. Laut OpenAI beeinflussen Werbetreibende weder die Antworten von ChatGPT noch erhalten sie Zugriff auf private Unterhaltungen der Nutzer.

Der entscheidende Unterschied zu vielen klassischen Werbeformen liegt im Nutzungskontext. Menschen nutzen ChatGPT beispielsweise, um sich über ein Thema zu informieren, Produkte miteinander zu vergleichen, einen geeigneten Dienstleister zu finden oder eine konkrete Entscheidung vorzubereiten. Genau in solchen Situationen können passende Anzeigen relevant werden. OpenAI berücksichtigt für die Auswahl einer Anzeige verschiedene Signale. Dazu gehören unter anderem Kontext und Absicht der aktuellen Unterhaltung, die Landingpage des Werbetreibenden, Anzeigentitel und -text sowie die vom Unternehmen hinterlegten Kontexthinweise.

Wie funktioniert Werbung auf ChatGPT?

Ein vereinfachtes Beispiel macht das Prinzip deutlich. Ein Unternehmer könnte ChatGPT fragen: „Wie kann ich für meinen Installationsbetrieb in Wien mehr Kunden über das Internet gewinnen?“ ChatGPT beantwortet diese Frage wie gewohnt. Zusätzlich kann eine zum Gespräch passende Anzeige eingeblendet werden. Genau hier liegt eine der großen Chancen von ChatGPT Ads: Der Nutzer beschäftigt sich bereits mit einem bestimmten Problem oder einer konkreten Fragestellung. Es geht daher nicht ausschließlich darum, wonach jemand sucht, sondern auch darum, womit sich die Person gerade beschäftigt und welche Absicht hinter der Unterhaltung steht.

ChatGPT Ads einfach erklärt

So kann Werbung auf ChatGPT funktionieren

Anders als bei klassischer Suchmaschinenwerbung steht bei ChatGPT häufig nicht nur ein einzelner Suchbegriff im Mittelpunkt. Entscheidend ist, womit sich ein Nutzer gerade beschäftigt und welche Lösung er sucht.

01
💬

Der Nutzer stellt eine Frage

Zum Beispiel zu einem Problem, einer Dienstleistung, einem Produkt oder verschiedenen Möglichkeiten.

02
🧠

ChatGPT erkennt den Kontext

Nicht nur einzelne Wörter sind relevant. ChatGPT berücksichtigt den Zusammenhang und die Absicht hinter der Unterhaltung.

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📣

Eine passende Anzeige kann erscheinen

Passt Ihr Angebot zum jeweiligen Gesprächskontext, kann Ihre Anzeige als klar gekennzeichnete Werbung ausgespielt werden.

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🎯

Aus Interesse kann eine Anfrage werden

Interessierte Nutzer gelangen über die Anzeige auf Ihre Website oder Landingpage und können dort Kontakt aufnehmen oder kaufen.

🔎

Beispiel: Ein Unternehmer fragt ChatGPT, wie er mehr Kunden für seinen Betrieb gewinnen kann. Beschäftigt er sich dabei mit Google Werbung, kann eine thematisch passende Anzeige für eine professionelle Google Ads Betreuung relevant werden.

Der entscheidende Unterschied: Bei ChatGPT Ads geht es nicht nur darum, was jemand eingibt, sondern vor allem darum, was der Nutzer gerade erreichen möchte.


Der richtige Kontext ist bei ChatGPT Ads entscheidend

Einer der interessantesten Unterschiede zu Google Ads sind die sogenannten Context Hints. Bei der Erstellung einer Anzeigengruppe können wir ChatGPT zusätzliche Informationen darüber geben, was ein Unternehmen anbietet, wem das Angebot hilft und in welchen Situationen es relevant sein kann. Für unsere eigene Google-Ads-Betreuung könnten wir ChatGPT beispielsweise vermitteln, dass unser Angebot für kleine und mittelständische Unternehmen interessant ist, die mehr qualifizierte Anfragen über Google erhalten möchten, mit der bisherigen Performance ihrer Kampagnen unzufrieden sind oder erstmals professionelle Google Ads einsetzen möchten. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um klassische Exact-Match-Keywords. OpenAI weist darauf hin, dass Context Hints Hinweise für das System sind und keine Garantie darstellen, dass eine Anzeige ausschließlich bei bestimmten Begriffen oder Unterhaltungen erscheint.

Aus unserer Sicht wird genau dieser Bereich für den Kampagnenerfolg besonders wichtig sein. Je besser ChatGPT versteht, welches Problem ein Unternehmen löst und in welchen Situationen dessen Angebot relevant ist, desto besser kann das System passende Werbemöglichkeiten erkennen. Deshalb reicht es unserer Meinung nach nicht aus, lediglich eine Anzeige zu erstellen und Budget freizugeben. Eine durchdachte Kampagnenstruktur und präzise formulierte Kontexthinweise gehören zu den wichtigsten Bestandteilen einer professionellen ChatGPT-Ads-Kampagne.

Welche Kampagnenziele gibt es bei ChatGPT Ads?

Der ChatGPT Ads Manager bietet bereits unterschiedliche Abrechnungs- und Optimierungsmodelle. Aktuell stehen CPM, CPC und oCPC zur Verfügung.

CPM – Cost per Mille:
Das Unternehmen bezahlt für jeweils 1.000 Werbeeinblendungen. Dieses Modell eignet sich insbesondere für Reichweite und Markenbekanntheit.

CPC – Cost per Click:
Kosten entstehen, wenn ein Nutzer tatsächlich auf die Anzeige klickt. Das eignet sich besonders für Unternehmen, die qualifizierten Traffic auf ihre Website oder Landingpage bringen möchten.

oCPC – Conversion-optimierter CPC:
Hier wird ebenfalls pro gültigem Klick bezahlt. Das System versucht die Auslieferung allerdings auf Nutzer auszurichten, bei denen eine nachgelagerte Conversion wahrscheinlicher ist – beispielsweise eine Anfrage, Registrierung oder ein Kauf. Dafür muss ein entsprechendes Conversion-Ereignis eingerichtet werden.

Welches Modell sinnvoll ist, hängt daher stark vom jeweiligen Kampagnenziel ab.

Tagesbudget oder Gesamtbudget: Unternehmen behalten die Kosten im Blick

Auch beim Budget bietet der ChatGPT Ads Manager bereits verschiedene Möglichkeiten. Werbetreibende können zwischen einem Tagesbudget und einem Gesamtbudget für die Kampagne wählen. Beim Gesamtbudget wird ein maximaler Betrag für die gesamte Kampagnenlaufzeit definiert. Das bietet eine besonders klare Kontrolle über die Gesamtausgaben.

Beim Tagesbudget wird dagegen festgelegt, wie viel durchschnittlich pro Tag investiert werden soll. Wichtig: Das Tagesbudget ist kein starres tägliches Ausgabenlimit. Die tatsächlichen Tagesausgaben können schwanken. OpenAI betrachtet das Budget über einen Zeitraum von sieben Tagen und kann an einzelnen Tagen mehr beziehungsweise weniger ausgeben. Gerade bei neuen Kampagnen bevorzugen wir zunächst ein kontrolliertes Tagesbudget. So können erste Daten gesammelt und Kampagnen schrittweise optimiert werden. Auch OpenAI empfiehlt neuen Werbetreibenden zunächst die Arbeit mit einem Tagesbudget.

Welche Targeting-Möglichkeiten gibt es?

Der Ads Manager bietet bereits eine Reihe von Möglichkeiten, die Auslieferung einer Kampagne zu steuern. Unter anderem können Standorte, Start- und Enddatum, Plattformen und benutzerdefinierte Zielgruppen festgelegt werden. Die konkret verfügbaren geografischen Ebenen können je nach Land unterschiedlich sein. Besonders interessant ist die Auswahl der Plattform. Unternehmen können aktuell festlegen, ob ihre Anzeigen auf

Web,
iOS,
Android

oder auf mehreren beziehungsweise allen unterstützten Plattformen ausgespielt werden sollen. Web umfasst dabei sowohl die Desktop- als auch die mobile Webversion von ChatGPT.

Zum Start einer neuen Kampagne würden wir in vielen Fällen zunächst alle verfügbaren Plattformen einbeziehen. Sobald ausreichend Daten vorhanden sind, lässt sich beurteilen, ob bestimmte Bereiche über- oder unterdurchschnittlich performen.

Benutzerdefinierte Zielgruppen bei ChatGPT Ads

Auch eigene Zielgruppen können bereits verwendet werden.

Unternehmen können beispielsweise Kunden- oder Interessentenlisten auf Basis von E-Mail-Adressen oder Telefonnummern hochladen und diese Zielgruppen in Kampagnen ein- oder ausschließen. Das eröffnet unter anderem interessante Möglichkeiten für Bestandskundenkampagnen oder den Ausschluss bereits vorhandener Kunden. Eine Besonderheit gibt es allerdings: OpenAI verlangt aktuell eine Mindestgröße von 25.000 gematchten Nutzern, damit eine Custom Audience verwendet werden kann. Für viele kleinere österreichische Unternehmen wird diese Funktion daher zunächst weniger relevant sein.

Conversion Tracking: Erfolge von ChatGPT Ads messbar machen

Für uns gehört zu einer professionellen Performance-Marketing-Kampagne immer auch die Frage:

Was passiert nach dem Klick?

Ein Klick alleine ist schließlich noch kein Geschäftserfolg. Deshalb können auch bei ChatGPT Ads Conversions erfasst werden. Das können beispielsweise abgeschickte Kontaktformulare, Registrierungen, Leads oder Käufe sein. Conversion-Daten können anschließend unter anderem für conversion-optimierte Kampagnen verwendet werden. Gerade für Unternehmen, deren Ziel die Generierung neuer Kundenanfragen oder Verkäufe ist, halten wir ein korrekt eingerichtetes Conversion Tracking für einen zentralen Bestandteil der Kampagne. Nur wenn nachvollziehbar ist, welche Anzeigen tatsächlich zu relevanten Aktionen führen, können Budgets langfristig sinnvoll gesteuert und Kampagnen optimiert werden.


Wie erfolgt die Bezahlung von ChatGPT Ads?

Vor dem Start einer Kampagne muss im Ads Manager ein Abrechnungsprofil eingerichtet werden. Dazu werden Unternehmensdaten, Rechnungsadresse und eine E-Mail-Adresse für Rechnungen hinterlegt.

Aktuell erfolgt die Hinterlegung der Zahlungsmethode im Ads Manager über eine Kreditkarte. OpenAI weist außerdem darauf hin, dass bei der erstmaligen Hinterlegung vorübergehend eine Autorisierung über 100 US-Dollar auf der Karte erscheinen kann. Dabei handelt es sich um eine Kartenprüfung. Die Abrechnung erfolgt derzeit nach dem Postpay-Prinzip: Die Werbekosten laufen zunächst auf und werden anschließend über die hinterlegte Zahlungsmethode verrechnet.

ChatGPT Ads oder Google Ads – wo liegt der Unterschied?

Google Ads und ChatGPT Ads sollten unserer Ansicht nach nicht als direkte Konkurrenten betrachtet werden. Bei Google Ads suchen Nutzer gezielt nach Produkten, Dienstleistungen oder Unternehmen. Eine Person gibt beispielsweise „Installateur Wien“, „Steuerberater Mödling“ oder „Google Ads Agentur“ in die Suchmaschine ein. Der konkrete Suchbedarf ist häufig bereits sehr deutlich vorhanden. ChatGPT wird hingegen häufig genutzt, um Fragen zu stellen, sich beraten zu lassen, ein Problem zu lösen oder verschiedene Möglichkeiten miteinander zu vergleichen. ChatGPT Ads können Unternehmen dadurch bereits während dieser Recherche- und Entscheidungsphase sichtbar machen. OpenAI selbst beschreibt den neuen Werbekanal als Möglichkeit, Menschen zu erreichen, während sie aktiv recherchieren, vergleichen und Entscheidungen treffen.

Genau darin sehen wir einen wesentlichen Unterschied: Google Ads fängt häufig eine bereits formulierte Suche ab. ChatGPT Ads können ein Unternehmen innerhalb eines relevanten Informations- und Entscheidungsprozesses sichtbar machen. Beide Werbekanäle verfolgen damit unterschiedliche Ansätze und können sich aus unserer Sicht sehr gut ergänzen.

ChatGPT Ads in Österreich: Warum der frühe Einstieg interessant sein kann

OpenAI hat ChatGPT Ads am 24. August 2026 auf 31 europäische Märkte ausgeweitet, darunter Österreich und Deutschland. Zunächst erfolgte der Zugang über das OpenAI Ads Solutions Team sowie Partneragenturen und Technologiepartner. Am 31. August kündigte OpenAI anschließend den Start des Self-Service Ads Managers in Europa an. Wir beschäftigen uns bei OnlineRocker bereits intensiv mit dem neuen Werbekanal und haben seit 1. September eigene ChatGPT-Ads-Kampagnen aufgesetzt und gestartet. Dadurch sammeln wir von Beginn an praktische Erfahrungen mit Kampagnenstruktur, Kontextsteuerung, Anzeigen, Budgets und Tracking. Die ersten Ergebnisse unserer eigenen Kampagnen sind positiv. Gleichzeitig befinden wir uns noch in einer sehr frühen Phase des neuen Werbekanals. Langfristige Benchmarks zu Klickpreisen, Conversion-Raten oder idealen Kampagnenstrukturen müssen sich erst entwickeln. Genau deshalb finden wir den aktuellen Zeitpunkt spannend: Unternehmen können jetzt Erfahrungen sammeln, während ChatGPT Ads für viele Werbetreibende noch völliges Neuland sind.

ChatGPT Ads professionell betreuen lassen

Ein neuer Werbekanal bedeutet auch neue Möglichkeiten aber nicht jede Kampagne wird automatisch erfolgreich sein. Aus unserer Erfahrung mit Performance Marketing wissen wir, dass vor allem die richtige Strategie, sauberes Tracking und eine laufende Optimierung darüber entscheiden, ob aus Werbebudget tatsächlich neue Kunden entstehen. Wir unterstützen Unternehmen deshalb bei der kompletten Umsetzung ihrer ChatGPT Ads: Von der Strategie und Einrichtung des Ads Managers über Kampagnenstruktur, Context Hints und Anzeigenerstellung bis hin zu Conversion Tracking, laufender Optimierung und Auswertung.

Dabei betrachten wir ChatGPT Ads nicht isoliert. Je nach Unternehmen kann eine Kombination mit Google Ads, Social Media Marketing und weiteren Online-Marketing-Kanälen wesentlich sinnvoller sein.

Sie möchten wissen, ob ChatGPT Ads für Ihr Unternehmen interessant sind? Dann sprechen Sie mit uns. Wir beraten Sie persönlich und zeigen Ihnen, wie Ihr Unternehmen den neuen Werbekanal sinnvoll nutzen kann.

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